Die besten Sport-Spots und Abenteuer in Kenia – Reisetipps, Packlisten und Erfahrungen von DOMISPORTS.
Kwale · Tauchen, Kitesurfen, Schnorcheln · Beste Zeit: Jan–Mär
Weißer Sandstrand mit Riff davor: Du kitest über der flachen Lagune, tauchst am Außenriff und schnorchelst im Kisite-Marine-Park mit Delfinbesuch. Der Nordost-Monsun bringt in den ersten Monaten des Jahres Wind und klares Wasser zusammen. Preislich einer der fairsten Wassersport-Standorte am Indischen Ozean. Kisite Marine Park für Delfin-Schnorcheln — Tagesausflug ab Diani.
Nyeri · Bergsteigen, Trekking · Beste Zeit: Jan–Mär
Afrikas zweithöchster Berg — und für Trekker über den Point Lenana auf 4985 Metern ohne Kletterei erreichbar. Vier bis fünf Tage auf der Sirimon- oder Chogoria-Route mit Hütten und Camps, deutlich leerer als der Kilimandscharo. Die Felsgipfel Batian und Nelion bleiben Seilschaften vorbehalten. Point Lenana (4.985m) ohne Kletterausrüstung erreichbar — 4-5 Tage.
Narok · Safari · Beste Zeit: Jul–Okt
Kenias Safari-Bühne schlechthin: Von Juli bis Oktober schieben sich die Migrationsherden über den Mara-Fluss — Krokodile inklusive, Gänsehaut garantiert. Löwen, Geparden und Elefanten siehst du das ganze Jahr. Ballonfahrten bei Sonnenaufgang sind teuer, aber ein einmaliger Perspektivwechsel. Jul–Okt für Flussüberquerungen — das ultimative Wildlife-Spektakel.
Kilifi · Tauchen, Schnorcheln, Kitesurfen · Beste Zeit: Okt–Mär
Marine-Schutzgebiet mit Riffen in Schnorcheldistanz: Schildkröten im Seegras, Korallengärten im Park, dazu Kite-Sessions am langen Strand und Paddeltouren durch die Mangroven des Mida Creek. Von Oktober bis März ist das Wasser am klarsten. Entspannter, kleiner Ort mit ernsthafter Schutzgebiets-Arbeit. Watamu Marine Park Schnorcheln ab ~€20.
Nakuru · Klettern, Wandern, Radfahren · Beste Zeit: Ganzjährig
Safari aus eigener Kraft: In Hell's Gate radelst du auf Pisten an Zebras, Giraffen und Warzenschweinen vorbei — Raubkatzen fehlen, deshalb ist das erlaubt. Dazu Kletterrouten am vulkanischen Fischer's Tower und Wanderwege unter den Vulkanklippen. Einer der wenigen Parks Afrikas, die du sportlich erleben darfst. Fischer's Tower Klettern — vulkanischer Felsturm im Park.
Kilifi · Kitesurfen, Schwimmen · Beste Zeit: Dez–Mär, Jun–Sep
Kenias Kiterevier: fünf Kilometer leerer Strand nördlich von Malindi, im Schnitt 300 Windtage im Jahr und eine Bucht, die bei jedem Tidenstand fahrbar ist. Innen flaches Wasser zum Üben, draußen am Riff verspielte Wellen — beides an einem Tag machbar. Keine Steine, keine Seeigel, und meistens hast du den halben Strand für dich. Zwei Windsaisons: Der Kaskazi weht von Dezember bis März aus Nordost, der Kuzi von Juni bis September aus Südost — mit 15 bis 25 Knoten ist er der kräftigere von beiden.
Kilifi · Kitesurfen, SUP · Beste Zeit: Dez–Mär, Jun–Sep
Der Creek ist Kenias Flachwasser-Klassenzimmer: geschützte Bucht, stehtiefe Flächen, kein Wellenchaos — hier sitzen Wasserstart und erste Halsen schneller als an der offenen Küste. Salty's zieht das als IKO-Center durch, der Block für absolute Anfänger liegt bei rund sieben Stunden Wasserzeit. Wer schon fährt, nutzt das Butterwasser für Freestyle statt für Wellen. Die Kiteschule ist ein eigenes Camp direkt am Creek — Kurs, Materialdepot und Bett auf einem Grundstück, du musst zwischen den Sessions nirgends hinfahren.
Kwale · Tauchen, Schnorcheln · Beste Zeit: Okt–Mär
28 Quadratkilometer Riff südlich von Wasini, und zwar eines der intaktesten in Kenia: rund 250 Fischarten, Schildkröten und Delfinschulen, die dir schon auf der Anfahrt die Show stehlen. Die Korallengärten liegen flach genug, dass Schnorchler alles sehen; Taucher gehen an den Mpunguti-Inseln tiefer runter. Rausgefahren wird mit der Dhau ab Shimoni, gut 45 Minuten. Von Juni bis August drückt der Südost-Monsun die Sicht runter und macht die See ruppig — für alles unter Wasser lieber Oktober bis März planen.
Kirinyaga · Rafting, Zipline · Beste Zeit: Apr–Mai, Nov–Dez
80 Kilometer nördlich von Nairobi frisst sich der Tana durch ein Pool-Drop-Bett: ruhiges Becken, Luft holen, dann die nächste Stufe. Je nach Wasserstand fährst du 8 bis 16 Kilometer über Abschnitte von Klasse II bis V, das Prunkstück heißt „Spasm". Savage Wilderness macht das hier seit über 20 Jahren — auf den zahmeren Etappen brauchst du keine Vorerfahrung, nur schwimmen solltest du können. Der Wasserstand entscheidet: In den Regenzeiten April/Mai und November/Dezember steht der Fluss am höchsten, außerhalb fährst du dieselbe Strecke deutlich zahmer.
Elgeyo-Marakwet · Laufen, Trailrunning, Paragliding · Beste Zeit: Dez–Feb, Jun–Sep
2.400 Meter Höhe, rote Lehmpisten und eine Stadt, in der morgens die halbe Einwohnerschaft läuft: In Iten trainieren Welt- und Olympiasieger, und die Gruppen nehmen dich mit. Der Sauerstoffdruck liegt rund ein Viertel unter Meereshöhe — die erste Woche fühlt sich zäh an, danach kommt der Effekt. Die Camps haben Tartanbahn, Gym und Physio und sind ganzjährig offen. Von der Abbruchkante über dem Kerio Valley starten die Gleitschirme — Iten ist zugleich Kenias Paragliding-Zentrum, Tandemflüge dauern 20 bis 45 Minuten.