Die besten Sport-Spots und Abenteuer in Mauritius – Reisetipps, Packlisten und Erfahrungen von DOMISPORTS.
Black River · Kitesurfen, Windsurfen, SUP · Beste Zeit: Mai–Nov
Kite-Lagune unter dem UNESCO-Berg: Innen stehst du im hüfttiefen Flachwasser und lernst, außen warten Welle und der berüchtigte One Eye — einer der schnellsten Wellenspots der Kite-Welt. Der Südost-Passat liefert im Südwinter am verlässlichsten. Vom ersten Wasserstart bis zur Strapless-Session bleibt alles im selben Revier. Flachwasser-Lagune zum Lernen, One Eye nur für Experten.
Black River · Surfen, Tauchen, Schnorcheln · Beste Zeit: Mai–Okt
Die Bucht von Tamarin verbindet drei Sportarten an einem Ort: Wellen an der Flussmündung, Delfinschwärme am frühen Morgen und Tauchplätze der Westküste in Bootsnähe. Der Ort ist geblieben, was er war — Surfer-Dorf statt Resortmeile. Im Südwinter laufen die Swells am konstantesten. Delphintour um 6 Uhr morgens — vor den Massenbooten da sein.
Black River · Wandern, Trekking · Beste Zeit: Mai–Okt
Mauritius' grünes Innenleben: Im Black-River-Gorges-Nationalpark wanderst du durch Regenwald zu Aussichtspunkten über Wasserfälle und bis auf den höchsten Punkt der Insel. Die Trails sind gut machbar, die Ausblicke groß. Kombiniere den Peak mit Chamarels Wasserfall und der Siebenfarbigen Erde. Black River Peak (828m) — Mauritius' höchster Punkt, 3h Hike.
Flacq · Kajakfahren, Parasailing, Schnorcheln · Beste Zeit: Ganzjährig
Lagunen-Spielplatz vor der Ostküste: Du paddelst im Kajak durch türkises Flachwasser, schnorchelst an den Korallenstellen und hängst dich fürs Panorama an den Parasailing-Schirm. Wer früh mit dem ersten Boot kommt, hat die Sandbänke noch für sich — ab Mittag wird es voll. Kajak statt Speedboot — ruhiger und günstiger.
Black River · Tauchen, Schnorcheln · Beste Zeit: Okt–Apr
Tauchrevier der Westküste: Direkt vor dem langen Strand fallen Spots wie die Cathedral ab — eine Kaminhöhle voller Glasfische — dazu Steilwände und Wracks in Bootsnähe. Im Sommerhalbjahr ist das Wasser am klarsten und ruhigsten. Geschnorchelt wird in der Lagune direkt ab Strand. Cathedral Dive Site — ein Höhlen-und-Wand-Platz mit Lichtdom.
Grand Port · Schnorcheln, Kajakfahren, Tauchen · Beste Zeit: Okt–Apr
Geschützter Meerespark im Südosten, im Schnitt keine sechs Meter tief – du schnorchelst über 38 Korallenarten und rund 72 Fischarten, mittendrin eine Hirnkoralle mit fünf Metern Durchmesser. Das Wasser ist flach und ruhig, das packst du auch, wenn du noch nie eine Maske aufhattest. Wer mehr will, paddelt vom Nachbarort Pointe d'Esny im Kajak durch die Mangroven Richtung Île aux Aigrettes. Die Boote starten direkt vom öffentlichen Strand Blue Bay – die Überfahrt zum Riff dauert keine fünf Minuten.
Rivière du Rempart · Kitesurfen, Windsurfen, SUP · Beste Zeit: Mai–Nov
Inselnordspitze, Riff erst 2,5 km draußen – dazwischen liegt ein Brett aus Flachwasser, das bei Niedrigwasser über weite Strecken nur hüft- bis brusttief ist. Heißt: Nach dem Abflug läufst du zurück zum Board statt dich abzuschleppen. Der Wind steht sideshore von links und liegt mittags meist bei 16–22 Knoten – viel Platz, kein Gedränge wie an den bekannten Spots. Von Mai bis November wehen die Südost-Passate hier am verlässlichsten – 9er und 12er Kite decken die meisten Tage ab.
Pamplemousses · Tauchen, Schnorcheln, SUP · Beste Zeit: Okt–Apr
Der Tauch-Hub des Nordens: Von hier laufen die Boote raus zwischen Pointe aux Piments und Pointe aux Canonniers, ganzjährig tauchbar. Direkt vor der Tür liegen die Wracks Emily und Waterlily für den Einstieg, weiter draußen wartet Coin de Mire mit Wand- und Wracktauchgängen – die Djabeda, ein 44 m langer japanischer Fischkutter auf rund 30 m, steht aufrecht und ist komplett mit rosa Weichkorallen bewachsen. Makro-Leute kommen wegen Muränen, Fangschreckenkrebsen und den Schwärmen aus Streifen-Aalwelsen. Die Djabeda liegt auf rund 30 Metern – dafür brauchst du mindestens Advanced, mit Open Water bleibst du bei Emily und Waterlily.
Moka · Wandern, Trailrunning · Beste Zeit: Mai–Nov
812 Meter, dritthöchster Berg der Insel – vom Parkplatz bei Saint-Pierre sind es rund 4,5 km hin und zurück, in ein bis zwei Stunden stehst du oben. Die letzten Meter zum Daumen-Felsen sind eine kurze, steile Kraxelei, bei der die Hände mitarbeiten. Belohnung: 360 Grad über Port Louis, die Moka-Kette und bei klarer Luft bis raus nach Coin de Mire. Nach Regen wird der Lehmpfad rutschig – geh in der Trockenzeit und mit Profilsohle, glatte Turnschuhe reichen hier nicht.
Rodrigues · Kitesurfen, Schnorcheln, Wandern · Beste Zeit: Jun–Okt
Eigene Insel, eigene Windwelt: Hier weht es meist 5 bis 10 Knoten kräftiger als auf der Hauptinsel. Vor Mourouk an der Südostküste liegt eine Lagune, die den Großteil des Jahres nur rund 1,5 Meter tief ist – butterflach, weit, ideal für Freestyle und die ersten sauberen Sprünge. Von Juni bis Oktober stehen die Südost-Passate am stabilsten, Schule und Materialverleih sitzen direkt am Mourouk Ebony Hotel. Rodrigues erreichst du nur per Flug (ca. 1,5 Stunden ab Mauritius) oder Fähre – ein Tagesausflug ist das nicht.