Die wichtigsten Takeaways für Einsteiger – das Kantensystem verstehen, Rotation vor dem Absprung aufbauen und Landungen sicher abfangen.
| Element | Bedeutung | Tipp |
|---|---|---|
| Boot | Hoch | Nicht zu steif kaufen (Overbooting) – passend zu heutigem Level und Gewicht, nicht zum Zukunftsziel. |
| Kufe & Zackenreihe | Hoch | Die vordere Zackenreihe ist dein Sprung-Werkzeug – bei Freizeitkufen fehlt sie komplett. |
| Hohlschliff | Mittel | Größerer Radius (3/4–1 Zoll) gibt dir als Einsteiger mehr Gleiten und Stabilität. |
Konzept: Jeder Sprung startet auf einer festen Absprungkante – das Vier-Buchstaben-System (z. B. LFO, RBI) beschreibt Richtung, Fuß und Kantentyp. Tipp: Übe Dreier (Kanten- und Richtungswechsel auf einem Fuß) und Mohawk (Richtungswechsel mit Fußwechsel) auf großen, langsamen Kreisen, bevor du an Sprünge denkst.
Konzept: Der Drehimpuls kommt aus Bein- und Armarbeit vor dem Absprung – in der Luft macht nur das enge Anziehen die Geschwindigkeit. Tipp: Zieh Arme und Beine erst nach sicherem Einstieg eng an – je kompakter die Position, desto schneller die Rotation, bei Sprüngen wie bei Pirouetten.
Konzept: Landungen belasten deinen Körper mit dem 5- bis 8-Fachen des Körpergewichts – vergleichbar mit einem Sturz aus fast zwei Metern. Tipp: Dokumentiere deine Sprunganzahl pro Training und bau Erholungspausen zwischen Sprungserien ein – Wiederholung, nicht der einzelne Sturz, ist die Hauptgefahr.
| Sprungtyp | Kurz erklärt |
|---|---|
| Zackensprünge | Toeloop → Flip → Lutz, in dieser Lernreihenfolge – die Zackenreihe hilft beim Absprung. |
| Kantensprünge | Salchow → Rittberger, rein aus der Kante, ohne Zackenimpuls. |
| Axel | Sonderfall mit Vorwärtsabsprung – rund 17 % mehr Rotation als andere Sprünge derselben Stufe. |
Pro-Tipp: Miss deine Rotation, statt sie zu erahnen: Filme Sprung oder Pirouette einmal im Monat aus demselben Winkel und vergleiche nur eine Zahl – wie eng die Position, wie zentriert die Drehung. Die DEU-Stufentests geben dir dafür feste Etappenziele.