Die wichtigsten Takeaways für Einsteiger – der Umstieg vom Bauchflug, saubere Level-Kontrolle in der Gruppe und die Positionen Rücken, Sitz und Kopfüber.
| Element | Bedeutung | Tipp |
|---|---|---|
| Anzug ohne Gripper | Hoch | Enger Schnitt statt Gripper – weniger Stoffflattern bei hohen Fallraten. |
| Booties | Hoch | Größer macht floatiger, kleiner bringt Speed – Größe mit dem Coach klären. |
| Akustischer Alti | Mittel | Ergänzt den visuellen Höhenmesser – erinnert kopfüber zuverlässig ans Ziehen. |
| Gurtzeug (eng) | Mittel | Rigger-geprüft eng sitzend gegen Verrutschen bei wechselnden Körperlagen. |
Konzept: Sitzflug ist naturgemäß instabil und schon bei kleinster Asymmetrie schnell „gepoppt“. Tipp: Ober- und Unterschenkel je 90 Grad, Fersen unter den Knien, Arme 90 Grad zum Rumpf – exakt symmetrisch.
Konzept: Ein unbewusst gesenktes Kinn kippt dich sofort in einen ungewollten Vorwärtsdrive. Tipp: Blick neutral halten und das Kinn bewusst kontrollieren – Shelf oder Daffy sind beides gültige Grundpositionen.
Konzept: Große Korrekturen werfen dich aus der Formation, Burbles hinter instabilen Fliegern rauben zusätzlich Kontrolle. Tipp: Körperausrichtung zum Wind laufend fein nachjustieren und Abstand zu instabilen Fliegern halten statt näher heranzurücken.
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Shelf | Kopfüber, beide Beine symmetrisch nach hinten gestreckt – eine der beiden Grundvarianten. |
| Daffy | Kopfüber, ein Bein vor, eines zurück – die asymmetrische Grundvariante. |
| Burble | Turbulenter Windschatten hinter instabilen Fliegern – raubt Luftwiderstand und Kontrolle. |
| VFS | Vertical Formation Skydiving – die formalisierte Wettkampfversion, von der IPC seit 2000 anerkannt. |
Pro-Tipp: Dein größter Hebel sitzt im Kinn, nicht in den Armen: Wer im Kopfüberflug den Blick neutral hält statt das Kinn zu senken, bleibt stabil – kleine, laufende Korrekturen schlagen jede große Gegenbewegung.