Wingsuit Cheat Sheet

Die wichtigsten Takeaways für Einsteiger – die Sprungzahl-Voraussetzungen, sichere Progression durch Größenklassen und warum Wingsuits immer zuletzt springen.

Equipment

ElementBedeutungTipp
Einsteiger-SuitHochBewusst klein gewählt – verzeiht Fehler leichter als jedes große Modell.
Ripstop-GewebeMittelGeringe Luftdurchlässigkeit hält Innendruck und Flugleistung der Flügel.
7-Zellen-SchirmHochNicht-elliptisch, leicht – öffnet berechenbarer als ein klassischer Sportschirm.
AAD Wingsuit-ModusHochZwei Parametersätze für Flug und Schirm – vorher richtig einstellen.

Voraussetzungen für den Einstieg

Die 3 goldenen Technik-Regeln

Faktor 1: Gleitzahl verstehen

Konzept: Anstellwinkel und Körperspannung verändern Tempo und Fallrate gleichzeitig – planloses Verstellen bringt nichts. Tipp: Gleitzahl 2 bis 3 zu 1 als Ziel; Anstellwinkel und Spannung nur schrittweise und mit Coach feinjustieren.

Faktor 2: Tempo entscheidet vor der Öffnung

Konzept: Tempo im Moment des Ziehens ist der wichtigste Risikofaktor bei der Wingsuit-Öffnung – wichtiger als die Burble. Tipp: Fahrt konsequent unter Kontrolle bringen und den Körper symmetrisch ausrichten, bevor du ziehst.

Faktor 3: Die 200-350-450-Regel

Konzept: Zu früh auf eine größere Flügelgröße hochzustufen ist einer der größten Risikofaktoren im Wingsuit-Sport. Tipp: 200 Sprünge vor dem ersten Wingsuit, danach je 100 weitere pro Größenklasse, bevor du hochstufst.

Wingsuit-Zahlen im Überblick

KennzahlWert
Vorwärtstempo160–260 km/h bei geübten Piloten – Sinkrate parallel dazu 50–95 km/h.
Gleitzahl2 bis 3 zu 1 – Strecke im Verhältnis zum Höhenverlust.
FlächenbelastungMax. 1,2:1 für die ersten Sprünge am Schirm – niedriger gilt als sicherer.
Wettkampf-FormateZeit, Strecke, Tempo – auf drei getrennten Sprüngen per GPS-Logger gemessen.

Risiko ehrlich einordnen

Pro-Tipp: Die 200-350-450-Regel ist keine Bürokratie, sondern Statistik, die andere für dich bezahlt haben: Jede übersprungene Stufe verschiebt sich nicht nach vorn – sie fällt einfach aus.