Die wichtigsten Takeaways für Einsteiger – die fünf Handgeräte, die A-Note als Pflicht und ein Rücken, der Rumpfstabilität verlangt.
| Handgerät | Merkmal |
|---|---|
| Reifen | 80–90 cm, mindestens 300 g – das stabilste und einsteigerfreundlichste Gerät für die ersten Wochen. |
| Ball | 400 g – zählt Balance statt Griff: Die Finger dürfen ihn nicht festhalten. |
| Keulen | 40–50 cm – wegen der Handunabhängigkeit (Mühlen) das technisch schwerste Einsteigergerät. |
| Band | 6 m Tuch – reine Handgelenksarbeit statt Armkraft: große, langsame Kreise vor Spiralen. |
| Seil | Ohne Wettkampfrolle im Einzel, aber ein starkes Trainingsgerät für Timing und Sprungtechnik. |
Konzept: Ein Rollen mit Ball oder Reifen zählt technisch erst, wenn mindestens zwei Körperteile den Kontakt tragen – Handrücken, Arm, Schulter. Tipp: Erst mit Blickkontrolle über zwei Körpersegmente üben, dann Höhe und Rhythmus stabilisieren, bevor die Augen weggenommen werden.
Konzept: Vier Grundformen – Spiralen, Schlangenlinien, Acht, Bumerang – entstehen aus dem Handgelenk. Wer aus dem Arm arbeitet, lässt das Band knoten statt fließen. Tipp: Große, langsame Schlangenlinien am Boden üben, bevor sie in die Luft übertragen werden – Tempo kommt erst, wenn die Form sitzt.
Konzept: Die Endnote setzt sich aus drei Teilnoten zusammen: D für Schwierigkeit, A für Kunst, E für Ausführung – beide Zehner-Noten zählen so viel wie die Schwierigkeit. Tipp: Musikinterpretation und Choreografie so ernst trainieren wie jedes Wurf-Element – mehr Schwierigkeit lohnt sich nur, wenn A und E mithalten.
| Thema | Kurz erklärt |
|---|---|
| Zeit- und Musikregeln | 1:15–1:30 Minuten Kürlänge, maximal 4 Sekunden bewegungslose Einleitung. |
| Gruppenwettkampf | Zwei Küren: gleiches Gerät für alle fünf, dann eine Mixed-Kür im Verhältnis drei zu zwei. |
| Synchronität | Austausch (Geräte werfen) und gemeinsame Elemente existieren nur im Gruppenwettkampf – jeder Fehler zählt gegen die ganze Gruppe. |
| Formationen proben | Erst langsam mit markierten Laufwegen, dann volles Tempo – Kollisionen entstehen aus unklaren Wegen. |
Pro-Tipp: Der Spagat ist in der RSG eine gewertete Pflicht, kein Nice-to-have – aber Beweglichkeit ist verderblich. Tägliches Dehnen erhält sie, jede Trainingspause baut sie wieder ab.