Im Surfen der Vorfahrtsverstoß, bei dem jemand in eine bereits gefahrene Welle einsteigt. Im Skateboarding dagegen das Einfahren in eine Rampe von der Coping.
Der Begriff hat zwei Bedeutungen, die man nicht verwechseln sollte. Im Surfen ist der Drop-In ein Regelverstoß: Du startest vor jemandem, der näher am Peak ist und die Welle schon fährt — gefährlich, weil Boards mit scharfen Finnen aufeinandertreffen, und der Klassiker für Streit im Line-Up. Passiert es dir versehentlich, steigst du sofort ab und entschuldigst dich; das ist erledigt. Im Skateboarding beschreibt Drop-In dagegen eine Technik: Du setzt das Tail auf die Coping, stellst den vorderen Fuß über die vordere Achse und verlagerst dein Gewicht entschlossen nach vorn. Zögern ist hier der eigentliche Fehler — wer sich zurücklehnt, rutscht mit dem Board weg.