Der lange Weg zurück nach einer schweren Knieverletzung

Ein Kreuzbandriss verlangt Geduld und mentale Stärke. Ein Einblick in den Reha-Prozess und wie der Kopf beim Comeback mitspielt.

Ein Kreuzbandriss gehört zu den schwersten Verletzungen im Kontaktsport. Für betroffene Athleten bedeutet die Diagnose meist viele Monate Pause, intensive Reha und die Ungewissheit, wie der Körper die Rückkehr auf das Spielfeld verkraftet. Wie dieser Weg in der Praxis aussieht und welche mentalen Hürden dabei überwunden werden müssen, zeigt das Beispiel von Handball-Bundesligaprofi Fabian Wiede von den Füchsen Berlin.

Laut einem Interview mit dem Sender rbb|24, über das die Sportschau berichtet, stand der Rückraumspieler nach genau einem Jahr Zwangspause wieder im Ligaspielbetrieb auf der Platte. Nach seiner Verletzung im Oktober 2025 feierte er Ende Oktober 2026 sein Comeback. Sein Erfahrungsbericht verdeutlicht, worauf es während der langen Phase der Wiederherstellung ankommt.

Unterstützung und Geduld im Reha-Alltag

Wiede beschreibt die Zeit nach der Diagnose als einen extrem langen und harten Weg. Sobald die Schwere der Verletzung feststand, war klar, dass ihm monatelange Aufbauarbeit bevorstehen würde. Entscheidend für die mentale Stabilität war dabei das persönliche Umfeld: Seine Familie sowie Mitspieler, die ihn unter anderem zur Reha fuhren, gaben ihm von Beginn an den nötigen Rückhalt.

Schwere Bandverletzungen im Sport erfordern nicht nur chirurgische und physiotherapeutische Betreuung, sondern verlangen dem Kopf enorme Geduld ab. Die monotone Arbeit in der Rehabilitation abseits des Spielgeschehens ist oft die größte Hürde.

Die Ungewissheit vor dem ersten Einsatz

Selbst wenn die medizinische Freigabe vorliegt, bleiben beim Comeback oft Zweifel im Kopf. Vor seinem ersten Pflichtspiel hatte Wiede nach eigener Aussage Befürchtungen bezüglich seiner körperlichen Verfassung: Er sorgte sich, ob das Herz-Kreislauf-System voll mitspielt oder ob er womöglich schon nach zehn Minuten erschöpft ausgewechselt werden müsste.

Die Praxis verlief jedoch positiv. Der Körper hielt der Belastung stand, und ein schnelles erstes Erfolgserlebnis im Spiel half dabei, Zweifel abzulegen und wieder befreit aufzuspielen. Die Bestätigung durch Mitspieler und Zuschauer in der Halle gab zusätzliche Sicherheit nach der langen Ausfallzeit.

Was Freizeitsportler daraus ableiten können

Auch wenn Profisportler andere Trainingsbedingungen haben, lässt sich aus dem Verlauf einiges für den Amateurbereich mitnehmen, falls dich eine schwere Knieverletzung trifft:

Das nimmst du mit: Ein geglücktes Comeback nach einer schweren Gelenkverletzung braucht Zeit, ein verlässliches Umfeld und die Bereitschaft, Zweifel Schritt für Schritt abzubauen.

Quellen

Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.