Energiemangel im Ausdauersport erkennen und richtig gegensteuern

Zu wenig Energie im Training gefährdet Knochen, Hormone und Erholung. Wie du Warnsignale von REDs deutest und deinen Körper versorgst.

Wer intensiv trainiert, verbraucht enorme Mengen an Energie. Bleibt die Kalorienzufuhr dabei dauerhaft hinter dem Bedarf zurück, drohen dem Körper gravierende Einbrüche. Was auf den ersten Blick wie reine Erschöpfung wirkt, kann das sogenannte REDs-Syndrom sein: relatives Energiedefizit im Sport. Wenn du verstehst, wie sich eine solche Unterversorgung ankündigt und wie du deine Nährstoffzufuhr auf lange Belastungen anpasst, sicherst du deine Leistungsfähigkeit und deine Gesundheit ab.

Warnsignale: Wenn dem Körper der Treibstoff ausgeht

Laut einem Bericht von BBC Sport kann ein anhaltendes Energiedefizit schwere körperliche Konsequenzen haben. Der britische Langstreckenläufer Jake Smith erlitt innerhalb von vier Monaten zwei Ermüdungsbrüche, verlor massiv an Gewicht und stand kurz vor dem Karriereende, bevor bei ihm REDs diagnostiziert wurde. Auch die Tennisspielerin Emma Navarro legte nach einer REDs-Diagnose eine Wettkampfpause ein.

Die Expertin für Hormongesundheit, Dr. Nicky Keay, erläutert in dem BBC-Bericht, dass die Hormone regelmäßig mit Energie versorgt werden müssen. Fehlt dieser Nachschub, fahren wichtige Systeme herunter. Die Folgen reichen von gestörtem Schlaf über ständige Müdigkeit bis hin zu Knochenstressverletzungen, Osteoporose, Herz-Kreislauf-Problemen und Fruchtbarkeitsstörungen.

Da die Symptome bei Männern oft weniger offensichtlich sind und Schamgefühle eine Rolle spielen, bleibt die Unterversorgung bei ihnen häufig lange unerkannt.

Ernährung bei langen Einheiten gezielt steuern

Um einen energetischen Zusammenbruch – im Marathonjargon oft als der Einbruch oder das Treffen der berühmten „Mauer“ bezeichnet, wie das Laufmagazin Runner's World thematisiert – zu vermeiden, ist eine geplante Verpflegung vor, während und nach der Belastung entscheidend.

Wie eine solche Versorgung in der Praxis aussehen kann, verdeutlichen Berichte aus Velo und Athletics Weekly. Ein Praxistest von Velo bei extremen, bis zu zehnstündigen Radfahrten durch das Death Valley zeigt, worauf es ankommt: Bei langen Einheiten setzen viele Athleten darauf, ihre Kalorien über Getränke aufzunehmen. Ein zentraler Faktor ist hierbei der Natriumgehalt, da starkes Schwitzen zu Salzverlusten führt. Stimmt das Verhältnis nicht, bleibt das Durstgefühl trotz hoher Wasseraufnahme bestehen.

Athletics Weekly listet praktische Optionen auf, um den Nährstoffbedarf im Alltag und Training sicherzustellen:

Was das für dein Training bedeutet

Als Freizeitsportler solltest du Müdigkeit, Leistungsabfall oder ausbleibende Zyklen niemals einfach ignorieren. Achte darauf, lange oder harte Trainingseinheiten nicht mit leeren Speichern zu bestreiten. Plane deine Verpflegung mit Kohlenhydraten und Elektrolyten für unterwegs und fülle deine Speicher direkt im Anschluss mit einer Kombination aus Eiweiß und Kohlenhydraten auf. Sollten Symptome wie anhaltende Erschöpfung oder Schmerzen auftreten, hole dir frühzeitig fachlichen Rat ein, um chronische Folgeschäden an Knochen und Hormonsystem zu verhindern.

Das nimmst du mit: Nimm anhaltende Erschöpfung, Zyklusstörungen oder Leistungsabfall ernst und versorge deinen Körper vor, während und nach langen Einheiten konsequent mit ausreichend Energie.

Quellen

Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.