Die neuesten Ergebnisse der Straßenlauf-Weltmeisterschaften zeigen: Wer sein Rennen clever einteilt, gewinnt. So nutzt du die Pacing-Strategien der Profis für dein Training.
Wer bei Laufveranstaltungen antritt, nimmt sich meistens viel vor. Doch oft verleitet die Energie am Start dazu, zu schnell loszulaufen. Dass sich Geduld und eine genaue Renneinteilung auszahlen, zeigen die aktuellen Ergebnisse der internationalen Spitzenrennen. Ob auf der kurzen Meile, beim Halbmarathon oder auf der extremen 100-Kilometer-Distanz: Die Profis demonstrieren regelmäßig, dass die richtige Taktik oft wichtiger ist als die reine Kraft auf den ersten Kilometern. Aus ihren Erfolgen und Fehlern kannst du wichtige Lehren für deine eigenen Läufe ziehen.
Ein perfektes Beispiel für ein klug eingeteiltes Rennen lieferte der Schwede Andreas Almgren bei der Straßenlauf-Weltmeisterschaft in Kopenhagen. Laut den Berichten von Athletics Weekly und Leichtathletik.de sicherte sich der 31-Jährige den Weltmeistertitel im Halbmarathon mit einem neuen Europarekord von 58:06 Minuten. Seine Taktik war von extremer Disziplin geprägt: Während sein Konkurrent Nicholas Kipkorir fast durchgehend die Führungsarbeit leistete und das Tempo hochhielt, blieb Almgren geduldig an dessen Fersen. Erst rund 150 Meter vor dem Ziel zog er vorbei und sprintete zum Sieg.
Diese Zurückhaltung zeigt sich auch auf kürzeren Strecken. Beim Meilen-Rennen in Kopenhagen führte der US-Amerikaner Yared Nuguse von Beginn an. Doch auf den letzten 100 Metern wurde er vom deutschen Läufer Robert Farken abgefangen, der sich mit 3:51,80 Minuten überraschend den Titel holte. Auch beim 5-Kilometer-Lauf der Männer musste sich der Favorit Jakob Ingebrigtsen im Endspurt dem Eritreer Dawit Seare geschlagen geben, der sich seine Kräfte besser eingeteilt hatte.
Was diese Rennen eint: Wer zu früh die gesamte Führungsarbeit übernimmt oder das Tempo überzieht, büßt am Ende wertvolle Sekunden ein. Für dein Training bedeutet das, dass du dich nicht von der Dynamik der Gruppe mitreißen lassen solltest. Es ist meistens effizienter, sich im Windschatten zu halten und die Kräfte für die zweite Hälfte aufzusparen.
Je länger die Strecke wird, desto wichtiger wird ein gleichmäßiges Tempo (Pacing). Bei den IAU-Weltmeisterschaften über 100 Kilometer in Spanien zeigte der Brite Alex Milne, wie man ein Ultra-Rennen perfekt aufbaut. Während die Führenden wie Charlie Lawrence von Anfang an ein enorm hohes Tempo vorlegten, hielt sich Milne weiter hinten in einer größeren Gruppe auf. Bei der 75-Kilometer-Marke lag er noch deutlich zurück, konnte sich aber durch sein konstant starkes Tempo in der Schlussphase bis auf den Bronze-Rang vorkämpfen. Er lief ein kontrolliertes Rennen und belohnte sich mit einem neuen britischen Rekord von 6:17:50 Stunden.
Es gibt jedoch Ausnahmen von der defensiven Taktik, die allerdings extreme Fitness voraussetzen. Die Kenianerin Agnes Ngetich lief beim Halbmarathon in Kopenhagen ein einsames Rennen an der Spitze. Sie wählte einen Start-Ziel-Sieg als Strategie, lief früh einen Vorsprung heraus und brach mit 1:05:15 Stunden den Weltrekord für reine Frauenrennen um eine Sekunde. Ein solcher Sololauf gegen die Uhr erfordert jedoch eine präzise Kenntnis der eigenen Leistungsgrenzen und ist für Freizeitsportler im Wettkampf nur schwer zu kontrollieren.
Die Analyse der Profi-Rennen zeigt klare Muster, die du direkt auf deine eigenen Läufe übertragen kannst:
Hinweis: In den Berichten zu den aktuellen Rennen und Rekorden wurden keine Angaben zu speziellen Trainingsmethoden wie dem Höhentraining gemacht. Der Fokus der sportlichen Erfolge lag hier ganz klar auf der taktischen Renngestaltung und der mentalen Geduld während des Wettkampfs.
Das nimmst du mit: Teile deine Kräfte geduldig ein und lass die anderen die Führungsarbeit machen – der Erfolg entscheidet sich auf den letzten Kilometern.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.