Ob Grand Slam oder Davis Cup: Auf dem Platz entscheidet oft der Kopf. Wie Top-Spieler mit extremem Stress umgehen und wie du diese mentale Stärke für dein Spiel nutzt.
Wer auf dem Tennisplatz steht, kämpft selten nur gegen den Gegner auf der anderen Netzseite. Der größte Gegner ist oft der eigene Kopf. Wenn ein wichtiger Aufschlag misslingt oder ein sicher geglaubter Satz noch verloren geht, bricht bei vielen Freizeitspielern das Spiel zusammen. Doch wie schaffen es die Profis, unter extremem Druck – sei es vor Tausenden Zuschauern im Davis Cup oder im Finale eines Grand Slams – die Nerven zu behalten? Ein Blick auf aktuelle Turniere und die Aussagen von Top-Spielern zeigt, dass mentale Stärke keine Frage von Talent ist, sondern von der richtigen Einstellung zum Stress.
Nach außen wirken die Stars der Szene oft wie Maschinen. Doch der Schein trügt. Alexander Zverev gab im Rahmen des Davis Cups in Halle/Westfalen offen zu, dass ihn die Favoritenrolle bei seinem Triumph in Paris extrem belastet habe. Laut einem Bericht des Tennis Magazins gestand er rückblickend: „Ich habe euch in Paris angelogen. Die Favoritenrolle hat mich unfassbar gestresst.“ Erst mit der Zeit lernte er, gelassener mit diesem Druck umzugehen. Bei seinem späteren Erfolg bei den US Open verspürte er ein ganz anderes Level an Gelassenheit und war einfach nur glücklich, auf dem Platz zu stehen. Diese Akzeptanz der Situation half ihm, auch in engen Phasen sein bestes Tennis abzurufen.
Wie unterschiedlich Spieler auf Stress reagieren, zeigt sich auf der WTA-Tour. Startrainer Patrick Mouratoglou analysierte auf seinem YouTube-Kanal das Verhalten von Aryna Sabalenka. Während Legenden wie John McEnroe früher durch Wut auf dem Platz oft noch besser spielten, blockiert Ärger Sabalenka in engen Matchphasen. Mouratoglou betont, dass sie lernen muss, ihre Emotionen besser zu kontrollieren, da sie sonst ihr Tennis verliert. Dem Gegenüber steht die „Eis-Taktik“ von Spielerinnen wie Elena Rybakina, die stets die Kontrolle behalten. Für Hobbyspieler bedeutet das: Wutausbrüche und Frust blockieren in den allermeisten Fällen den Spielfluss. Wer sich ärgert, verliert die Präzision.
Dass ein Satzverlust noch lange nicht das Ende des Matches bedeutet, bewiesen die Profis beim Davis Cup. Felix Auger-Aliassime drehte für Kanada nach verlorenem ersten Satz und einem Rückstand im Tiebreak des zweiten Satzes das Match gegen Arthur Rinderknech. Auch der Tscheche Jakub Mensik schaffte nach einer enttäuschenden Phase und Satzrückstand gegen den US-Open-Finalisten Ben Shelton die Wende. Solche Comebacks gelingen nur, wenn man den verlorenen Satz sofort abhakt und sich auf den nächsten Punkt konzentriert. Wer mit den Gedanken noch beim vergebenen Breakball des letzten Spiels ist, hat den nächsten Ballwechsel schon verloren.
Du musst kein Grand-Slam-Sieger sein, um mental stärker zu werden. Mit ein paar einfachen Kniffen kannst du deine Leistung stabilisieren:
Das nimmst du mit: Akzeptiere den Druck als Teil des Spiels und hake Fehler sofort ab – wer sich ärgert, verliert die Konzentration auf den nächsten Punkt.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.