Mentale Stärke auf dem Tennisplatz: Was wir von den US Open lernen können

Dramatische Aufholjagden, bittere Niederlagen und körperliche Grenzen: Die Profis in New York zeigen, wie wichtig der Kopf und die richtige Selbsteinschätzung im Tennis sind.

Die US Open bieten jedes Jahr packendes Tennis und emotionale Höhepunkte. Doch abseits der spektakulären Ballwechsel zeigt sich auf den Plätzen von New York vor allem eines: Tennis wird im Kopf entschieden. Ob es das Abwehren von Matchbällen, der Umgang mit plötzlichen körperlichen Problemen oder die taktische Disziplin bei eigenem Aufschlag ist – die Profis liefern wertvolle Lehrstunden, die jeder Freizeitsportler für sein eigenes Spiel nutzen kann.

Mentale Schatzkiste und der Kampf gegen den Matchball

Wie geht man mit extremem Druck um, wenn das Match fast verloren ist? Madison Keys zeigte in ihrer Zweitrundenpartie gegen Anna Bondar eiserne Nerven. Laut den Berichten von Tennis Majors lag die US-Amerikanerin im entscheidenden Satz bereits mit 2:5 hinten und musste sage und schreibe fünf Matchbälle abwehren, bevor sie die Partie noch mit 5:7, 6:4 und 7:6 drehen konnte. Solche Momente erfordern absoluten Fokus auf den nächsten Punkt, ohne an den Spielstand zu denken.

Einen anderen mentalen Kniff offenbarte Naomi Osaka nach ihrem Dreisatzsieg gegen Katerina Siniakova. Als das Spiel im zweiten Satz kippte, half ihr die Erfahrung. Laut Ubitennis nutzt Osaka eine Art mentale Schatzkiste: In schwierigen Momenten ruft sie ganz gezielt Erinnerungen an erfolgreich bewältigte Extremsituationen ab – wie ihr gewonnenes Australian-Open-Finale 2021. Für das eigene Medienspiel bedeutet das: Ruf dir bei Rückständen gezielt gelungene Aufholjagden aus deiner Vergangenheit ins Gedächtnis, um das Selbstvertrauen zurückzuholen.

Die Gefahr der eigenen Fehler: Aufschlag und Nerven

Dass man sich auf diesem Niveau oft selbst im Weg steht, musste Jan-Lennard Struff schmerzhaft erfahren. In einem kuriosen Match gegen Francisco Cerundolo leistete sich der Warsteiner laut den Berichten von tennisnet.com insgesamt 16 Doppelfehler. Besonders bitter: Beim Aufschlag zum Satzgewinn unterliefen ihm vier Doppelfehler in einem einzigen Spiel. Auch wenn der Gegner Schwächen zeigte und sogar frustriert seinen Schläger zertrümmerte, reichte es für Struff nach einer Knöchelbehandlung am Ende nicht.

Auch Felix Auger-Aliassime erlebte ein Debakel beim Service. Bei seiner Niederlage gegen Karen Khachanov gewann er laut Statistik lediglich 41 Prozent der Punkte nach dem zweiten Aufschlag und leistete sich acht Doppelfehler. Für Hobbyspieler ist die Lehre klar: Ein solider, sicherer zweiter Aufschlag ist im Zweifel wertvoller als das Risiko eines zu harten Services, der leichte Fehler produziert.

Körperliche Grenzen akzeptieren

Manchmal ist es jedoch nicht die Psyche, sondern der Körper, der einen Strich durch die Rechnung macht. Auger-Aliassime klagte während seines Matches über plötzliche Schwindelgefühle und Sehstörungen. Obwohl er versuchte, sich mit Flüssigkeit und Nahrungsergänzungsmitteln zu retten, half nichts. Er entschied sich dennoch, das Match zu Ende zu spielen, statt aufzugeben. Bei gesundheitlichen Problemen oder unklaren Schmerzen gilt für Freizeitsportler jedoch immer: Die eigene Gesundheit geht vor. Im Zweifel sollte ein Spiel abgebrochen und die Ursache fachlich abgeklärt werden.

Das nimmst du mit: Nutze in engen Spielsituationen positive Erinnerungen an frühere Siege und konzentriere dich auf einen sicheren zweiten Aufschlag, um leichte Fehler zu minimieren.

Quellen

Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.