Muskelkraft und Aktivität bis ins hohe Alter erhalten

Regelmäßiges Training schützt vor altersbedingtem Muskelabbau und hält bis ins Seniorenalter leistungsfähig.

Das Älterwerden lässt sich zwar biologisch nicht aufhalten, aber spürbar beeinflussen. Wer körperlich aktiv bleibt, kann den typischen Abbauprozessen des Körpers gezielt entgegenwirken. Berichte aus dem Kraftsport und Ergebnisse aus dem Senioren-Wettkampfsport verdeutlichen, wie lange Kraft und Leistungsfähigkeit tatsächlich erhalten bleiben können.

Was gegen den Muskelabbau hilft

Laut dem Fachportal BOXROX setzt der Verlust von Muskelmasse und -kraft, auch Sarkopenie genannt, oft schon ab dem vierten Lebensjahrzehnt ein und beschleunigt sich mit den Jahren. Ohne Gegenmaßnahmen können Menschen bis zu ihrem 70. Lebensjahr bis zu 30 Prozent ihrer Muskelmasse einbüßen. Das beeinträchtigt nicht nur die Beweglichkeit, sondern erhöht auch das Risiko für Stürze, Knochenbrüche und chronische Krankheiten wie Typ-2-Diabetes oder Fettleibigkeit, da Muskelgewebe den Glukosestoffwechsel und Energiehaushalt reguliert.

Gezieltes Kraft- beziehungsweise Widerstandstraining setzt genau hier an: Es kurbelt die Muskelproteinsynthese an und verbessert das Zusammenspiel zwischen Nervensystem und Muskeln. Untersuchungen zeigen, dass selbst Menschen in ihren Achtzigern und Neunzigern durch kontinuierliches Training wieder messbar an Muskelmasse und Kraft zulegen können. Genutzt werden können dafür freie Gewichte, Maschinen, das eigene Körpergewicht oder Widerstandsbänder.

Leistungsfähig bis in hohe Altersklassen

Dass regelmäßige Bewegung und sportliche Aktivität bis ins hohe Alter tragfähig sind, belegen auch Wettkampfergebnisse aus dem Seniorensport. Wie der Deutsche Badminton Verband berichtet, treten Sportlerinnen und Sportler selbst in Altersklassen jenseits der 70 oder 75 Jahre bei internationalen Turnieren wie Europameisterschaften an. Athletinnen wie Marie-Luise Schulta-Jansen (Altersklasse O70) oder Brigitte Prax und Monika Regineri (Altersklasse O75) gewannen dort sogar EM-Gold.

Während BOXROX die biologischen Mechanismen des Krafttrainings und den Schutz vor Sarkopenie hervorhebt, zeigt der DBV die praktische Umsetzung im Wettkampfalltag älterer Athleten. Beide Perspektiven verdeutlichen übereinstimmend: Sportliche Belastbarkeit und funktionelle Fähigkeiten enden keineswegs automatisch in der zweiten Lebenshälfte.

Was das für dein Training bedeutet

Für Freizeitsportler ergibt sich daraus eine klare Konsequenz: Es ist nie zu spät, mit gezieltem Widerstandstraining zu beginnen. Um die eigene Selbstständigkeit im Alltag – wie Treppensteigen oder Lasten tragen – langfristig zu sichern, solltest du regelmäßige Einheiten gegen Widerstand fest in deine Woche einbauen. Solltest du gesundheitliche Vorerkrankungen oder Beschwerden haben, empfiehlt sich vor dem Einstieg eine fachliche Abklärung.

Das nimmst du mit: Regelmäßiges Widerstandstraining erhält die Muskelmasse und ermöglicht dir funktionelle Fitness und Mobilität bis ins hohe Alter.

Quellen

Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.