Wie behauptet man sich in extremen Drucksituationen? Der Auftritt von Annett Kaufmann bei den Europameisterschaften zeigt wichtige mentale Aspekte für enge Matches.
Tischtennis wird oft über winzige Momente und enge Ballwechsel entschieden. Ein aktueller Bericht der FAZ über die Europameisterschaften in Ljubljana verdeutlicht, welcher Druck auf Sportlerinnen lastet, wenn Matches über die volle Distanz gehen. Die 20-jährige deutsche Hoffnungsträgerin Annett Kaufmann verpasste dort zwar knapp den Einzeltitel durch ein 3:4 im Finale gegen Elizabet Abraamian, zeigte aber im gesamten Turnierverlauf bemerkenswerte Qualitäten in brenzligen Lagen.
Laut FAZ zeichnet sich Kaufmann dadurch aus, dass sie keine Angst vor großen Namen zeigt, das direkte Duell sucht und selbst in den wichtigsten Momenten selten die Lockerheit verliert. Bei der EM bezwang sie auf dem Weg ins Finale unter anderem die Abwehrspezialistin Han Ying klar mit 4:0 sowie Nina Mittelham in einem engen 4:3-Krimi.
Besonders interessant aus mentaler und taktischer Sicht: In den Duellen gegen die eigenen Teamkolleginnen waren die Spielerinnen laut Bericht komplett auf sich allein gestellt, da sich das Trainerteam heraushielt. Ohne Zurufe von der Bank kommt es in solchen Phasen darauf an, den eigenen Plan beizubehalten, Emotionen nach wichtigen Punkten herauszulassen und Rückstände wegzustecken. So kämpfte sich Kaufmann auch im Finale nach einem 0:2-Satzrückstand noch einmal zurück in die Partie.
Auch wenn du nicht bei einer Europameisterschaft antrittst, sind knappe Führungen oder Rückstände im Hobbysport alltäglich. Aus den Beobachtungen des Turniers lassen sich klare Verhaltensweisen für brenzlige Spielstände ableiten:
Das nimmst du mit: Behalte in engen Spielphasen deinen Mut, vertraue auf deine eigenen Lösungen am Tisch und lass dich von Satzrückständen nicht aus der Ruhe bringen.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.