Der Schweizer Hersteller Stöckli bringt für 2026/27 Weltcup-Technik in Serienmodelle. Härtere Kanten, mehr Buchenholz und Carbon prägen die Ski.
Auf der Suche nach dem passenden Ski stellt sich oft die Frage, wie viel Rennsporttechnik auf normal präparierten Pisten oder abseits davon sinnvoll ist. Laut einem Bericht von Ski Racing Media hat der Schweizer Hersteller Stöckli seine Kollektion für die Saison 2026/27 vorgestellt. Die neuen Modelle setzen verstärkt auf Konstruktionsmerkmale, die direkt aus dem Renneinsatz abgeleitet sind, um Stabilität und Kraftübertragung im Pisten- und All-Mountain-Segment zu verändern.
Im Zentrum der Neuerungen steht laut dem Bericht die überarbeitete WRT-Linie, zu der unter anderem der Laser WRT, der Laser WRT Pro sowie eine Marco Odermatt Edition gehören. Um bei hohem Tempo und auf hartem Schnee mehr Ruhe in den Ski zu bringen, hat der Hersteller den Holzanteil aus Buche im Kern erhöht. Zudem setzt die Pro-Variante auf um zehn Prozent härtere Seitenwangen für eine direktere Kraftübertragung sowie einen speziellen Rennbelag.
Für die Schwungsteuerung und Dynamik kommen verschiedene Carbonelemente zum Einsatz. Ein Carbonstreifen unter der Bindung soll die Energie während des Schwungs aufnehmen und am Kurvenausgang freisetzen. Beim Standardmodell Laser WRT wird dies mit einem Carbonlaminat kombiniert, das Schläge abfedern und die Spurtreue bei hoher Geschwindigkeit unterstützen soll. Die Marco Odermatt Edition basiert laut Herstellerangaben auf über 1.000 Tests und 50.000 Datensätzen und ist auf präzise kurze sowie lange Schwünge ausgelegt.
Die rennsportlichen Bauteile bleiben nicht auf reine Pistenlatten beschränkt. Mit dem Montero AR Pro wandern harte Renn-Seitenwangen und schnelle Beläge in den All-Mountain-Bereich. Ein Schaufel-Rocker soll das Aufschwimmen im tieferen Schnee erleichtern und die Schwungeinleitung auf der Piste vereinfachen. Gezielte Einschnitte in der Aluminiumoberfläche an Schaufel und Skiende dienen laut Bericht dazu, dass der Ski geschmeidig in die Kurve zieht. Das Modell ist primär auf mittlere bis lange Radien ausgelegt, während der bekannte Montero AX weiterhin als vielseitige Variante für wechselnde Bedingungen verbleibt.
Die vorgestellten Konstruktionen zeigen deutlich, welchen Einfluss die Bauweise auf das Fahrverhalten und deine körperliche Belastung auf der Piste hat:
Das nimmst du mit: Prüfe vor dem Skikauf genau, ob du die Kraft für harte Rennkonstruktionen mit Buchenkern hast oder ein fehlerverzeihenderer Aufbau besser zu deinem Fahrstil passt.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.