Die asiatischen Rekorde und die Techniken der Weltklasse zeigen: Wer im Becken das Tempo anpasst und an der Gleitphase arbeitet, schwimmt effizienter.
Wer im Schwimmbad seine Bahnen zieht, träumt oft von der perfekten, mühelosen Bewegung der Profis. Ein Blick auf die aktuellen Spitzenleistungen im Schwimmsport zeigt, dass hinter den Rekorden vor allem ein extrem feines Gespür für Rhythmus, Zuglänge und die richtige Renntaktik steckt. Bei den Asienspielen im Tokyo Aquatics Centre demonstrierten Athleten wie die erst 13-jährige Chinesin Yu Zidi, die über 200 Meter Schmetterling in 2:05,08 Minuten einen neuen Rekord aufstellte, oder der 31-jährige Routinier Xu Jiayu über 100 Meter Rücken, wie wichtig Konstanz und technische Präzision sind. Auch die 35-jährige Japanerin Satomi Suzuki bewies über 50 Meter Brust mit einer Zeit von 29,91 Sekunden, dass man selbst im fortgeschrittenen Alter durch technische Weiterentwicklung noch persönliche Bestzeiten erreichen kann.
Laut einem Bericht von SWIM.DE zeigt sich gerade beim Brustschwimmen, wie stark die Technik von der Strecke abhängt. Spitzenathleten wie Adam Peaty haben für die kurzen Sprintstrecken (50 und 100 Meter) einen Stil mit extrem hoher Frequenz, explosivem Beinschlag und einer sehr kurzen Gleitphase perfektioniert. Hier geht es darum, die Geschwindigkeit ohne Unterbrechung hochzuhalten.
Für Freizeitsportler ist dieser hektische Stil auf längeren Strecken jedoch meistens der falsche Weg. Wer längere Distanzen oder die 200 Meter im Blick hat, muss auf die Zuglänge setzen. Das bedeutet: Nach dem Beinschlag gilt es, den Körper möglichst gestreckt und widerstandsarm durch das Wasser gleiten zu lassen, bevor der nächste Armzug beginnt. Ein zu schneller Rhythmus kostet hier nur unnötig Kraft. Das Vorbild für diese lange, stabile Wasserlage und das perfekte Timing zwischen Atmung, Beinschlag und Gleitphase ist beispielsweise der deutsche Spitzen-Brustschwimmer Marco Koch.
Dass sich Geduld im Wasser auszahlt, zeigt auch der Blick auf die internationalen Rennen. Bei den Asienspielen sicherte sich die Japanerin Misa Okuzono die Bronzemedaille über 200 Meter Schmetterling, obwohl auf den ersten 100 Metern gleich sechs Konkurrentinnen schneller angegangen waren als sie. Durch eine konstante und kontrollierte zweite Hälfte des Rennens konnte sie sich am Ende nach vorne arbeiten. Für das eigene Training bedeutet das: Nicht auf den ersten Metern alle Körner verschießen, sondern ein gleichmäßiges Tempo wählen.
Nicht immer hat man im Hallenbad eine freie Bahn für sich. Wenn das Becken überfüllt ist, leidet oft die Struktur des Trainings. Laut SWIM.DE ist es in solchen Situationen ratsam, die Zielsetzung flexibel anzupassen. Statt frustriert zu versuchen, harte Intervalle oder Sprints gegen den Verkehr durchzudrücken, sollte man auf längere Strecken umstellen.
Das nimmst du mit: Passe deine Zuglänge und deinen Rhythmus der Strecke an und nutze volle Bahnen ganz entspannt für das Training deiner Grundlagenausdauer.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.