Padel und Pickleball boomen rasant. Wer neu einsteigt, sollte neben dem passenden Material vor allem auf stabile Gelenke und mentale Routine achten.
Racketsportarten verzeichnen derzeit enorme Zuwächse. Laut dem World Padel Report 2026 des Weltverbandes FIP wächst Padel in Deutschland mit einer prognostizierten Rate von 111,5 Prozent europaweit am stärksten. Rund 2.000 Courts in 575 Klubs gibt es hierzulande bereits, weltweit sind es etwa 40 Millionen Amateure. Auch Pickleball gewinnt rasant an Zuspruch. Für viele Quereinsteiger stellt sich damit die Frage: Wie gelingt der Wechsel auf das Feld ohne Rückschläge?
Die Dynamik auf kleineren Spielfeldern birgt spezifische Risiken. Wie das Magazin The Dink unter Berufung auf den Mediziner Dr. Siddharth Tambar berichtet, zählen Umknickverletzungen des Sprunggelenks bei schnellen Seitschritten oder Drehungen zu den häufigsten Problemen. Dabei werden die äußeren Bänder überdehnt oder reißen ein. Ein zentraler Punkt laut dem Bericht: Wenn der Schmerz nachlässt, bedeutet das nicht automatisch, dass das Band vollständig verheilt ist.
Bleibt eine Bänderverletzung funktionell instabil, kann sich die Belastung über die Bewegungskette bis in die Knie, die Hüfte und den unteren Rücken fortsetzen. Bei Verdacht auf Gewebeschäden reichen normale Röntgenaufnahmen nicht aus, da sie nur Knochen zeigen; für Weichgewebe sind Ultraschall oder MRT erforderlich. Ärztliche Abklärung ist bei solchen Verletzungen unerlässlich. Vorbeugend empfiehlt The Dink spezielle Courtschuhe, gezieltes Gleichgewichtstraining, das Beherrschen des Split Steps sowie ein gründliches Aufwärmprogramm vor dem Match.
Neben der körperlichen Stabilität spielt die richtige Herangehensweise eine entscheidende Rolle. Schnelle Ballwechsel, etwa an der sogenannten Kitchen-Linie im Pickleball, lassen keine Zeit für langes Nachdenken. Laut The Dink betonen Profis wie Alex Crum, dass instinktives Handeln nur durch vorheriges Üben im Training entsteht: Im Spiel muss das Unterbewusstsein übernehmen, damit Reaktionen in Sekundenbruchteilen funktionieren.
Auch das Material entwickelt sich parallel zum Boom weiter. Für konstante Ballkontrolle und Drall setzen Hersteller laut The Dink auf langlebigere Oberflächenstrukturen bei den Schlägern, wie etwa HexGrit oder Space Dust, um den Abrieb über hunderte Matches hinweg zu verringern. Für den praktischen Einstieg auf dem Court lassen sich daraus klare Schritte ableiten:
Das nimmst du mit: Sichere dir vor schnellen Ballwechseln die nötige Gelenkstabilität durch gezieltes Aufwärmen und passendes Schuhwerk, statt Schmerzen auf die leichte Schulter zu nehmen.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.