Die Profile der Tour de France 2027 fordern Tempohärte im Flachen und echte Kletterpower. Wie du diese Vorgaben für deinen Trainingsplan nutzt.
Die Streckenpräsentation der Tour de France und der Tour de France Femmes für das Jahr 2027 hat klare Schwerpunkte gesetzt. Berichte der Sportschau, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und von Velo by Outside zeigen deutlich: Der Trend geht weg von reinen Kletterfestivals hin zu Anforderungen an extrem vielseitige Sportler. Für die Vorbereitung von Rennradfahrern liefert dieses Profil praktische Orientierungspunkte, um das eigene Training auf Berg- und Zeitfahreinheiten abzustimmen.
Bei den Männern warten 3.479 Kilometer und über 53.000 Höhenmeter (53.450 Meter laut Sportschau und Velo by Outside). Auffällig ist jedoch die Verteilung der Etappen. Laut FAZ, Sportschau und Cyclingnews gibt es zwei Einzelzeitfahren mit insgesamt 71 Kilometern. Das ist die größte Zeitfahrdistanz im Rennen seit dem Jahr 2012.
Gleichzeitig sinkt die Anzahl klassischer Bergankünfte. Während die Sportschau und Velo by Outside von lediglich drei reinen Zielankünften auf einem Gipfel sprechen (Grand Colombier, Les Saisies und Col du Portet), nennt die FAZ vier Bergankünfte. Einig sind sich die Medien jedoch darin, dass die schweren Anstiege konzentriert zuschlagen: In den Pyrenäen warten harte Prüfungen wie die Kombination aus Tourmalet und Col du Portet, während die erste Bergetappe laut FAZ erst auf dem neunten Teilstück ansteht.
Bei den Frauen zeigt sich laut Cyclingnews und Sportschau ein ähnliches Bild von Vielseitigkeit. Die Tour de France Femmes 2027 umfasst 1.156 Kilometer und über 17.600 Höhenmeter über neun Etappen. Neben einem 18 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren durch London stehen anspruchsvolle Mittelgebirgsetappen sowie das Finale am steilen Puy de Dôme an, der 11,3 Kilometer lang ist und im Schnitt 7,8 Prozent Steigung aufweist.
Die Rückkehr langer Zeitfahrkilometer zeigt, wie wichtig aerodynamische Ausdauer geworden ist. Für den Rennausgang rückt der Kampf gegen die Uhr wieder stark in den Fokus. Wer diese Entwicklung in den eigenen Saisonplan übertragen möchte, muss lernen, über längere Distanzen hinweg eine gleichmäßige, hohe Wattleistung zu halten.
Da die Streckenplaner die ganz langen Klettertage etwas reduzieren und dafür auf knackige Einzelprüfungen wie den Puy de Dôme oder die Doppelbelastung am Tourmalet setzen, ändert sich auch der Trainingsfokus am Berg. Reine Ausdauer reicht nicht aus, wenn Etappen durch späte, extrem steile Rampen entschieden werden.
Ob im Massenstart oder allein gegen die Uhr: Die Entwürfe für 2027 verlangen eine Balance aus aerodynamischem Drücker-Vermögen und explosiver Kletterkraft. Wenn du beide Elemente frühzeitig in deine Saison integrierst, bist du für abwechslungsreiche Streckenprofile bestens gerüstet.
Das nimmst du mit: Verteile dein Training auf gleichmäßige Schwellenintervalle in aerodynamischer Haltung und gezielte Steilstücke am Ende langer Fahrten.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.