Verletzungen durch zu hohe Umfänge und fehlende Erholung treffen Spitzenathleten wie Freizeitsportler gleichermaßen. Worauf es bei der Belastungssteuerung ankommt.
Ob im Laufsport, Tennis, Windsurfen oder Handball: Überlastungen sind in fast jeder Sportart ein zentrales Problem. Aktuelle Berichte aus dem Spitzensport zeigen eindrücklich, was passiert, wenn Körper nicht ausreichend Zeit zur Regeneration erhalten oder Reize zu schnell gesteigert werden. Wer seine Freizeitaktivitäten langfristig beschwerdefrei ausüben möchte, kann aus den Erfahrungen und Expertenanalysen der Profiwelt wichtige Lehren ziehen.
Ein wiederkehrendes Muster hinter Beschwerden ist die fehlende Erholung. Tennisprofi Elena Rybakina erklärte laut tennisnet.com nach ihrem frühen Aus in Peking, dass ihr nach dem US-Open-Sieg schlicht die Zeit gefehlt habe, richtig zu schlafen und zu regenerieren. Die Folge waren erneute Fußschmerzen, die sie nun zu einer Pause zwingen. Auch beim Padel-Turnier in Rotterdam führten laut Padel Magazine zahlreiche Aufgaben und Verletzungen zu Ausfällen, was die körperliche Frische als entscheidenden Faktor in den Vordergrund rückte.
Wie hartnäckig Überlastungen werden können, zeigt der Fall von Jannik Sinner: Laut Tennis365 musste er monatelang wegen Kniebeschwerden pausieren, brach ein Training nach 40 Minuten ab und konsultierte diverse Spezialisten ohne rasche Lösung. Windsurferin Sarah Hauser berichtete im Windsurf Magazine von Fersensporn und Ermüdungsbrüchen durch chronische Überlastung, die monatelange Reha und Operationen nach sich zogen. Auch Handballer Dominik Máthé blickt laut Handball-Planet auf mehrere Knieoperationen zurück und betonte, wie herausfordernd Phasen mit drei bis vier Spielen pro Woche sein können.
Schmerzen entstehen selten aus dem Nichts. Das Magazin Runner’s World beleuchtet dies am Beispiel des sogenannten Läuferknies (Patellofemorales Schmerzsyndrom). Demnach ist meist nicht das Laufen an sich der Auslöser für Gelenkschmerzen, sondern eine Kombination aus unsauberer Technik, zu raschen Steigerungen von Distanz oder Tempo sowie muskulären Schwächen. Die Experten Winnie Yu und Dr. John Vasudevan heben insbesondere eine zu schwache Gesäßmuskulatur hervor. Fehlt dort die Kraft, muss das Knie deutlich höhere Stoßbelastungen abfangen.
Gleichzeitig unterstreichen die Experten, dass reines Nichtstun oft nicht die beste Lösung ist: Gezieltes Krafttraining, Dehnen und Mobilitätsarbeit seien wirksamer als eine reine Laufpause, um den Bewegungsapparat widerstandsfähig zu machen. Dennoch gilt: Bei anhaltenden oder unklaren Beschwerden sollte stets eine fachliche ärztliche Abklärung erfolgen.
Wer nach einer Verletzung zurückkehrt, braucht Geduld. Wie ein erfolgreicher Aufbau aussehen kann, zeigten die Turn-Qualifikationen in Stuttgart: Laut Sportschau meldete sich Nils Dunkel nach einer Handverletzung mit einem Sieg zurück, während Helen Kevric nach einer schweren Knieverletzung ihre Belastung gezielt steuerte und vorerst nur an zwei Geräten antrat, statt den vollen Mehrkampf zu bestreiten.
Neben dem physischen Aufbau spielt die mentale Haltung eine Rolle. Tennisspielerin Emma Raducanu, die laut tennis MAGAZIN nach langen Ausfällen an ihrem Comeback arbeitet, betonte, dass zu hohe Ergebnisfixierung und Druck schaden: Am wichtigsten sei es, sich auf jeden einzelnen Tag zu konzentrieren. Athletin Verity Ockenden beschreibt in Athletics Weekly zudem, dass Sportler wie Jakob Ingebrigtsen lange Pausen nicht als Bruch sehen, sondern den Weg zurück als kontinuierlichen Prozess begreifen.
Um Überlastungsschäden im eigenen Training zu vermeiden, helfen einfache Steuerungsregeln:
Das nimmst du mit: Steigere Trainingsumfänge nur langsam, stütze deine Bewegungen mit gezieltem Krafttraining ab und nimm Erholungsphasen genauso wichtig wie die Einheiten selbst.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.