Eine Windböe beendet die Titelverteidigung des Ironman-Weltmeisters vorzeitig. Welche Lehren Amateure aus dem Unfall für Fahrten bei Seitenwind ziehen können.
Rund zwei Wochen vor der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii ist der amtierende Weltmeister Casper Stornes im Training schwer verunglückt. Bei einer Ausfahrt auf Big Island riss eine heftige Windböe dem 29-jährigen Norweger das Vorderrad weg. Die Folge: Stornes flog über den Lenker und zog sich schwere Verletzungen zu, womit er für den Wettkampf am 10. Oktober ausfällt.
Wie tri-mag.de, die FAZ und das Triathlon Magazine übereinstimmend berichten, wurde Stornes auf dem Zeitfahrrad von einem plötzlich aufziehenden Unwetter überrascht. Laut tri-mag.de handelte es sich um den Tropensturm Nolo, der sich südlich der Insel zum Hurrikan aufbaute. Eine extreme Windböe traf sein Vorderrad und verdrehte es schlagartig, sodass der Profi die Kontrolle verlor.
Der Sturz endete mit schwerwiegenden Verletzungen: Stornes landete auf der Schulter und erlitt einen Bruch des Schlüsselbeins sowie eine Fraktur an der Lendenwirbelsäule. Laut Triathlon Magazine ist dabei speziell der dritte Lendenwirbel (L3) betroffen. Zudem zeigte er sich laut FAZ mit Schiene am Arm und Pflastern. Solche massiven Verletzungen erfordern grundsätzlich eine sorgfältige fachärztliche Abklärung und machen einen Start über 180 Kilometer auf dem Rad völlig unmöglich.
Ein weiteres Detail der Berichte liefert wichtige Erkenntnisse für den Trainingsalltag: Direkt hinter Stornes fuhr sein Landsmann und Trainingspartner Gustav Iden an dessen Hinterrad. Stornes betonte in seinen Statements, wie viel Glück im Spiel war, dass Iden nicht ebenfalls stürzte oder mitgerissen wurde.
Das Fahren im dichten Windschatten birgt bei unberechenbaren Windverhältnissen erhebliche Gefahren. Verliert der Vordermann durch eine Böe schlagartig die Kontrolle, bleibt dem Hintermann kaum Reaktionszeit, um einem schweren Auffahrunfall auszuweichen.
Auch wenn Profis auf weltmeisterlichem Niveau unterwegs sind, zeigt dieser Zwischenfall, wie verwundbar Radfahrer gegenüber den Naturgewalten bleiben. Für Freizeitsportler ergeben sich daraus konkrete Verhaltensweisen für windige Tage:
Das nimmst du mit: Nimm bei starkem Wind ausreichend Abstand zu Mitfahrern und halte die Hände bremsbereit an den Lenker, um auf plötzliche Böen reagieren zu können.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.