Was die Rückkehr langer Zeitfahren über Rennstrategie verrät

Die Tour de France 2027 bringt 71 Zeitfahrkilometer zurück. Warum das Pacing auf langen Geraden über Siege entscheidet.

Die Streckenpräsentation für die Tour de France 2027 hat für viel Gesprächsstoff gesorgt. Wie Radsport-News und Cyclingnews berichten, stehen insgesamt 71 Kilometer im Einzelzeitfahren auf dem Programm, verteilt auf zwei Prüfungen. Das ist der höchste Wert seit dem Tour-Sieg von Bradley Wiggins im Jahr 2012, als es sogar noch mehr Kilometer gegen die Uhr gab. Gleichzeitig wurde die Zahl der großen Bergankünfte auf drei reduziert.

In den Medien und Fankreisen kam rasch die Vermutung auf, der Parcours sei gezielt gegen den dominierenden Tadej Pogačar gebaut worden. Tour-Chef Christian Prudhomme wies das laut Velo by Outside und Cyclingnews jedoch zurück. Er erklärte, dass man Strecken für unterschiedliche Fahrertypen entwerfe. Jahrelang habe es wenig Sinn ergeben, die Distanzen im Zeitfahren auszubauen, weil die besten Bergfahrer – wie früher Chris Froome oder zuletzt Pogačar und Jonas Vingegaard – ohnehin auch im Kampf gegen die Uhr dominierten. Mit Fahrern wie Remco Evenepoel oder dem jungen Paul Seixas gebe es nun wieder Spezialisten, die auf dem Zeitfahrrad verlorene Zeit aus den Bergen ausgleichen könnten.

Was die Berichte über Zeitfahren und Pacing zeigen

Führt man die Einschätzungen der Teamchefs und Journalisten zusammen, wird deutlich, wie modern kalkuliertes Pacing heute funktioniert:

Was du daraus für dein eigenes Training mitnimmst

Auch wenn du keine 71 Kilometer im Kampf um das Gelbe Trikot absolvierst, lassen sich die Prinzipien des modernen Zeitfahrens direkt auf deinen Trainingsalltag übertragen:

Das nimmst du mit: Auf langen, flachen Abschnitten gewinnst du Zeit durch aerodynamische Ruhe und eine gleichmäßige Krafteinteilung, nicht durch hektische Antritte.

Quellen

Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.