Die jüngsten Weltrekorde über 100 Meter zeigen eindrucksvoll, worauf es ankommt: schnelles Angehen, kontrolliertes Gegenhalten und die enorme Rolle der Wenden.
Bei den US-Kurzbahn-Ausscheidungen in Westmont fielen gleich mehrere historische Bestmarken. Jack Alexy drückte den Weltrekord über 100 Meter Freistil auf der 25-Meter-Bahn auf 44,64 Sekunden, während Kate Douglass ihre eigene Bestmarke bei den Frauen auf 49,64 Sekunden senkte. Auch Claire Curzan unterbot über 100 Meter Rücken als erste Frau die 54-Sekunden-Marke (53,92 Sekunden). Berichte von SwimSwam zeigen anhand der Zwischenzeiten sehr genau, wie diese Fabelzeiten zustande kamen – und daraus lassen sich wertvolle Erkenntnisse für das eigene Training im Hallenbad ableiten.
Ein Blick in die Daten von SwimSwam verdeutlicht das Pacing der Profis. Jack Alexy ging die ersten 50 Meter in 21,25 Sekunden an und war damit bereits deutlich schneller als die vorherigen Rekordhalter Kyle Chalmers und Egor Kornev. Auf den zweiten 50 Metern schwamm er eine 23,39 – zwar langsamer als auf der ersten Bahn, aber stabil genug, um den Rekord um zwei Zehntelsekunden zu knacken.
Ähnlich sah das Rennen bei Kate Douglass aus: Mit 23,52 Sekunden eröffnete sie ihren Rekordlauf um 0,41 Sekunden schneller als bei ihrem früheren Bestwert. Auch wenn sie auf der zweiten Hälfte in 26,12 Sekunden etwas Zeit verlor, reichte der erarbeitete Vorsprung mühelos für die weltweite Spitzenzeit.
Auf einer 25-Meter-Bahn machen Abstoß, Gleitphase und Wenden einen gewaltigen Teil der Gesamtstrecke aus. Die Zeiten aus Westmont belegen, wie extrem die Kurzwasser-Spezialisten ihre Geschwindigkeit durch jeden Richtungswechsel transportieren. Während auf der langen 50-Meter-Bahn – wie etwa bei den von SwimSwam begleiteten Rennen in Tokio – die reine Ausdauer und Zuglänge stärker dominieren, entscheidet auf der Kurzbahn der Tempoverlust an der Wand.
Niemand erwartet von Freizeitsportlern Zeiten unter 50 Sekunden, aber die Struktur dieser Rennen lässt sich direkt auf das Bahnenziehen übertragen:
Das nimmst du mit: Nutze die Wand für maximalen Vortrieb und teile dir 100-Meter-Intervalle so ein, dass du nach einem zügigen Start auf der zweiten Hälfte stabil bleibst.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.