Die Tennis-Elite zeigt bei den US Open, dass Erfolg oft im Kopf entschieden wird. Diese Strategien helfen dir auch bei deinem nächsten Match.
Wer bei den US Open auf dem Platz steht, kämpft nicht nur gegen den Gegner, sondern oft auch gegen die eigenen Zweifel, körperliche Erschöpfung oder einen verlorenen Rhythmus. Die Profis zeigen auf der großen Bühne in New York regelmäßig, wie man sich aus schwierigen Situationen befreit. Diese mentalen und taktischen Kniffe lassen sich hervorragend auf das eigene Spiel im Freizeitsport übertragen.
Ein stabiler Aufschlag ist im Tennis die halbe Miete. Doch was tun, wenn der Rhythmus plötzlich weg ist? Frances Tiafoe erklärte nach seinem Drittrundensieg bei den US Open, dass er kein großer Verfechter von komplizierter Technik sei. Stattdessen konzentriere er sich in schwierigen Phasen auf ganz einfache, mechanische Abläufe: nicht hetzen, sich nicht nach vorne lehnen, sondern kontrolliert nach oben und außen arbeiten. Das hilft, um schnell wieder in einen flüssigen Aufschlagrhythmus zu finden.
Auch Daniil Medvedev demonstrierte, dass rohe Kraft nicht alles ist. Laut den Matchdaten gewann er trotz einer deutlich geringeren Aufschlaggeschwindigkeit als sein Gegner Arthur Rinderknech stolze 85 Prozent der Punkte nach dem ersten Aufschlag. Konstanz und Platzierung schlagen hier oft die reine Geschwindigkeit.
Manchmal startet ein Match einfach zäh. Jessica Pegula beschrieb ihren Beginn im Drittrundenmatch gegen Leylah Fernandez selbst als "faul" und unbeweglich. Ihre Lösung: Sie musste tief graben, sich zwingen, die Füße aktiver zum Ball zu bewegen, und taktisch aggressiver agieren, um die Ballwechsel früh selbst zu diktieren. Wer merkt, dass er passiv wird, sollte sich bewusst zu mehr Beinarbeit zwingen.
Wie wichtig die mentale Einstellung ist, zeigt auch der Blick zurück in die Turniergeschichte: 1996 schleppte sich Pete Sampras im Viertelfinale gegen Alex Corretja dehydriert und von Übelkeit geplagt über den Platz, wehrte einen Matchball ab und siegte am Ende im Tiebreak des fünften Satzes. Solche Extrembeispiele zeigen, dass der Glaube an den Sieg selbst dann Berge versetzen kann, wenn der Körper eigentlich streikt. Bei gesundheitlichen Problemen im Freizeitsport gilt natürlich: Sicherheit geht vor, und im Zweifel sollte man den Platz lieber verlassen und sich fachlich abklären lassen.
Ein großes Thema unter den Profis ist die Belastungssteuerung. Carlos Alcaraz und Aryna Sabalenka äußerten deutliche Kritik am extrem dichten Turnierkalender. Alcaraz betonte, dass er lieber Pausen einlegt, um mental und physisch frisch zu sein, anstatt sich von Turnier zu Turnier zu hetzen. Nur so könne man Topleistungen bringen.
Für dich als Freizeitsportler bedeutet das: Gönne deinem Körper die nötige Regeneration. Wer müde oder mental ausgelaugt auf den Platz geht, verliert nicht nur den Spaß, sondern riskiert auch Verletzungen. Plane deine Trainings- und Spielzeiten klug und lege bewusste Erholungsphasen ein.
Das nimmst du mit: Wenn es im Match nicht läuft, konzentriere dich auf einfache Bewegungsabläufe, erhöhe die Beinarbeit und erzwinge nichts mit roher Gewalt.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.