Wie einseitige Belastungen den Körper im Ausdauersport fordern

Stundenlanges Training hinterlässt Spuren. Wie Dysbalancen entstehen, Profis mit Rückschlägen umgehen und was die Szene bewegt.

Wer sich auf lange Distanzen vorbereitet, verbringt zahllose Stunden im Wasser, auf dem Rad und in Laufschuhen. Bei einer Großveranstaltung wie dem Ironman Florida stehen laut einem Bericht von Slowtwitch über 2.500 Teilnehmende am Start, darunter mehr als 1.600 Neulinge auf der Langdistanz. Doch das ständige Wiederholen derselben Bewegungsabläufe fordert seinen Tribut: Bestimmte Muskelgruppen werden überlastet, während andere verkümmern.

Typische muskuläre Ungleichgewichte im Triathlon

Das US-Magazin Triathlete beschreibt, dass die monotone Belastung der drei Disziplinen natürliche körperliche Asymmetrien erzeugt. Diese wirken sich im Laufe der Zeit auf die Effizienz aus und können Überlastungsschäden begünstigen:

Verletzungen und Umbrüche im Leistungssport

Selbst Weltklasse-Athleten bleiben von den Folgen harter Belastungen nicht verschont. Wie Slowtwitch berichtet, musste die britische Profi-Triathletin Holly Lawrence im Juni ihren Start beim Ironman Hamburg wegen einer Stressreaktion absagen. Erst nach Monaten gelang ihr der schrittweise Aufbau, um wieder genügend Laufumfänge für einen Start beim Ironman Florida zu bewältigen. Bei anhaltenden Schmerzen oder Verdacht auf Überlastungsschäden sollten Freizeit- wie Profisportler stets eine fachliche und medizinische Abklärung einholen.

Neben körperlichen Hürden steht der Sport auch vor strukturellen Veränderungen. BBC Sport berichtet über Verunsicherung unter Profis, nachdem World Triathlon bekanntgab, mit der Fitness-Sportart Hyrox zu kooperieren. Athleten wie Max Stapley kritisierten, erst über soziale Medien davon erfahren zu haben, während der Weltverband betonte, dass Athletenvertreter im Vorstand in Entscheidungen eingebunden seien.

Was du für dein eigenes Training mitnimmst

Für eine dauerhafte und gesunde Ausdauerleistung reicht es nicht aus, nur Kilometer zu sammeln. Nutze vor allem die Nebensaison oder entlastende Phasen, um muskuläre Gegenspieler aufzubauen. Wenn du deine Schulteraußenrotatoren stärkst, einbeiniges Kreuzheben für die Rückseite einbaust und deine Waden trainierst, senkst du das Risiko typischer Überlastungen deutlich.

Das nimmst du mit: Stärke gezielt deine Schulteraußenrotatoren und die hintere Oberschenkelkette, um typischen Überlastungen durch Radfahren und Schwimmen vorzubeugen.

Quellen

Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.