Erfolge auf der Tour basieren auf präziser technischer Nacharbeit und mentaler Kontrolle in engen Momenten.
Ob auf der großen ATP-Bühne oder auf kleineren Turnieren: Spiele werden selten durch pure Leichtigkeit gewonnen. Wer ganz oben mitspielen will, muss gezielt an technischen Schwachstellen arbeiten und gleichzeitig lernen, schwierige Phasen auf dem Platz ruhig anzunehmen.
Selbst absolute Spitzenspieler müssen regelmäßig an grundlegenden Schlagtechniken feilen. Laut Berichten von Tennis Majors nutzte Carlos Alcaraz beispielsweise nach dem Turnier in Shanghai eine Trainingsphase zu Hause, um seinen Aufschlag grundlegend umzubauen. Alcaraz betonte, dass er sich dabei besonders auf Richtungen, Tempo und vor allem auf den zweiten Aufschlag konzentriert habe. Die höhere Quote und gewonnene Punkte beim ersten Aufschlag hätten ihm in kritischen Spielphasen enorme Ruhe verliehen. Sein Finalgegner in Wien, Alex de Minaur, bestätigte diese Entwicklung und merkte an, dass Spieler wie Alcaraz und Jannik Sinner kontinuierlich die kleinen Löcher in ihrem Spiel schließen.
Dass technische und taktische Verbesserungen in jeder Karrierephase möglich sind, zeigte auch Harriet Dart. Laut Ubitennis betonte die 30-Jährige nach ihrem Turniersieg in Guangzhou, dass sie trotz ihres Alters weiter an Fortschritten glaube. Die Zusammenarbeit mit der ehemaligen Wimbledon-Siegerin Marion Bartoli habe ihr zusätzliches Vertrauen gegeben, um bestehende Reserven abzurufen.
Neben technischer Präzision entscheidet die mentale Einstellung über Sieg oder Niederlage, wenn der Spielstand kippt. Alcaraz erklärte in Wien, dass er früher bei langsamen, schweren Bällen ständig gehadert habe. Für das Turnier entschied er sich ganz bewusst, die Bedingungen einfach zu akzeptieren, positiv zu bleiben und sich nur auf seine eigenen Aufgaben zu konzentrieren.
Wie wichtig das Festhalten an klaren Abläufen unter Druck ist, unterstreichen auch andere Beispiele von der Tour:
Die Berichte verdeutlichen auch, dass Druck unterschiedlich entsteht: Während Maria Sakkari laut Tennis Majors berichtete, sich bewusst vom wöchentlichen Blick auf die Rangliste gelöst zu haben, um befreiter aufzuspielen, fand de Minaur sein Selbstvertrauen über Teamevents wie den Davis Cup und den Laver Cup zurück.
Für dein Training im Verein bedeutet das vor allem zwei Dinge: Wenn ein bestimmter Schlag wie der Aufschlag wackelt, hilft kein Hadern, sondern isolierte, konzentrierte Wiederholung an Details wie Treffpunkt oder Platzierung. Und wenn es im Match eng wird, bringen dich äußere Faktoren wie Wind oder schwere Bälle nur aus dem Konzept, wenn du dich darüber aufregst. Wer lernt, Gegebenheiten zu akzeptieren und unter Druck die eigenen Muster mutig durchzuziehen, behält auch in engen Sätzen die Oberhand.
Das nimmst du mit: Nimm schwierige Bedingungen gelassen an und trainiere wacklige Schläge ganz gezielt, statt dich im Match von Druck leiten zu lassen.
Dieser Artikel wurde automatisch mit KI aus den genannten Quellen erstellt und nicht redaktionell geprüft.