Crossfit — Glossar

Alle Crossfit-Fachbegriffe verständlich erklärt: Technik, Equipment, Regeln und Slang – mit Tipps zur Fehlervermeidung.

1RM (One-Repetition Maximum) (Regel)
Das maximale Gewicht, das du für genau eine saubere Wiederholung bewegen kannst. Bezugsgröße für fast jede Trainingsplanung.
ATG (Kniebeugentiefe) (Bewegung)
„Ass to Grass“ — die maximal tiefe Kniebeuge. In der Praxis zählt, ob die Hüfte unter Kniehöhe kommt, ohne dass das Becken kippt.
Deload (Cheatcode)
Eine bewusst leichtere Woche, in der Umfang oder Intensität deutlich reduziert werden, damit die Anpassung nachkommt.
Hip Hinge (Hüftbeugemuster) (Bewegung)
Das Beugen aus der Hüfte bei nahezu geradem Rücken und leicht gebeugten Knien — Grundmuster von Kreuzheben, Rudern und Kettlebell-Swing.
Hypertrophie (Regel)
Das Dickenwachstum von Muskelfasern als Reaktion auf Trainingsreize — der physiologische Vorgang hinter „Muskelaufbau“.
Muskelkater (DOMS) (Cheatcode)
Der verzögerte Muskelschmerz 12–72 Stunden nach ungewohnter Belastung. Kein Gradmesser für Trainingsqualität.
Progressive Überlastung (Cheatcode)
Das einzige Prinzip, ohne das kein Training langfristig wirkt: Der Reiz muss über die Zeit steigen, sonst hört die Anpassung auf.
RIR (Reps in Reserve) (Regel)
Die Anzahl sauberer Wiederholungen, die du am Satzende noch geschafft hättest. RIR 2 = zwei waren noch drin.
RPE (Rate of Perceived Exertion) (Regel)
Skala für die gefühlte Anstrengung. Im Kraftsport meist 1–10, wobei RPE 8 heißt: zwei Wiederholungen wären noch drin gewesen.
Time under Tension (TUT) (Cheatcode)
Die Zeit, die ein Muskel im Satz tatsächlich unter Spannung steht. Der einfachste Weg, einen Satz härter zu machen, ohne Gewicht draufzulegen.